Um eine Brustoperation erfolgreich durchzuführen, kommt es immer auch auf die Auswahl der richtigen Methode an. Glücklicherweise hat der Mediziner heute beim Thema Brustvergrößerung eine recht breite Palette an Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung und wird deshalb die Patienten in den Voruntersuchungen über den eigentlichen Zugangsweg und die beste Lage eines Implantats informieren.

Zugangswege für Brustimplantate

Heute gibt es in der Regel drei wichtige Zugangswege bei einer Brust Op und der Arzt wird für jede Patientin individuell entscheiden, welches Verfahren das Beste ist. Dahinter steckt keine Geldschneiderei, sondern schlichtweg die Sorge um das Wohl der Behandelten und man braucht sich deshalb meist auch keine zweite Meinung einholen.

Allerdings ist auch ein ausführlicher Check und eine eigenständige Prüfung der Vorschläge ratsam. Mancher erinnert sich vielleicht noch an den mehr als skandallösen Vorgang, bei dem in Frankreich zahlreiche Frauen mit qualitativ miesesten Brustimplantaten behandelt wurden und so sollte man sich stets umfassend zum Thema informieren.

Grundsätzlich ist der Zugang über die natürlich vorhandene Hautfalte unterhalb der Brust möglich. Darüber eignen sich aber auch die Brustwarze selbst sowie der Raum der Achselhöhle, wobei hier weniger Eingriffe durchgeführt werden. Der behandelnde Mediziner klärt über die jeweiligen Methoden auf und benennte die Gründe für den bevorzugten Weg.

Auswahl des Eingriffs

Die Brustvergrößerung selbst hängt bei der Operationstechnik von verschiedenen Faktoren ab. Besonders die Form der Brust und ihre eigentliche Größe sind wichtig, dazu kommen die Beschaffenheit des Warzenvorhofes und natürlich auch das Material des Implantats und dessen Größe.

Vorsicht bie günstigen Angeboten

Bei sehr günstigen Angeboten ist eine gewisse Vorsicht angebracht

Durch die in der Regel lange Erfahrung des Arztes im Bereich der Brust Op kann man dem Urteil meistens auch trauen und der bereits erwähnte Skandal ging dann auch vorrangig auf schlechte Qualität bei den Implantaten zurück. Vorsicht deshalb bei scheinbar super günstigen Angeboten! Dahinter steckt weniger die Methode, sondern in erster Linie das Implantat selbst und das kann natürlich billiger oder eben hochwertiger ausfallen. Beim Vergrößern der Brust ist es wie bei der Augenoperation: Billig ist nicht immer die beste Wahl!

Der Vorgang der Einsetzung ist nicht sonderlich aufwendig, wird aber trotzdem in Vollnarkose durchgeführt. Der Chirurg schneidet einen winzigen Hohlraum und führt das Implantat durch den Eingangsschnitt. Abhängig von der Form der Brust und Größe wird das Implantat platziert und je nach Entscheidung ist hier ein Bereich über oder unterhalb des Brustmuskels vorgesehen. Das hängt aber auch vom Zustand des Drüsengewebes ab und die Weichteile der Brust werden ebenfalls im Vorfeld genau untersucht.

Angst braucht deshalb niemand zu haben und selbst wenn man nach der Brust Op eine ganze Weile Nachsorge treiben muss, so ist das letztlich auch nur die Sorge um die eigene Gesundheit. Gründe für die Brustvergrößerung gibt es viele, doch der Eingriff mit Implantaten erfordert hohe Sorgfalt und

Genauigkeit, was schlussendlich mit der gewünschten Optik und einer ganz individuell ästhetischen Aufwertung einhergeht. Wie heißt es doch so treffend im Deutschen: „Wer schön sein will, muss leiden.“ Und auch wenn das bei der Brustvergrößerung mit dem Leid nicht sonderlich ausgeprägt ist, sind die damit einhergehenden Prozesse der Schonung und Erholung der Brust vollkommen normal.