Denkt Frau an Brustvergrößerung, denkt sie an Silikonimplantate. Und tatsächlich liegt deren Marktanteil trotz des PIP-Skandals im Jahre 2010 allein in Europa bei fast 90 %. Die Firma PIP hatte jahrelang Silikonimplantate hergestellt und verkauft, die schnell rissen und so die Gefahr des Auslaufens von Silikon in den Körper sehr stark erhöhte.

Zudem verwandten sie nicht das medizinische Silikon, was für Brustimplantate zugelassen ist, sondern billiges Industriesilikon, das eine weitere Gefahr der Gesundheitsschädigung in sich barg. Aber das war vor fünf Jahren, und Frau kann nur hoffen, dass derartige Skandale die Ausnahme bleiben.

So ist ein Implantat aufgebaut

Silikonimplantate gibt es in verschiedenen Größen und Höhen. So kann die Patientin entsprechend ihres Körperbaus ihr ganz individuelles Implantat auswählen. Die Implantate sind immer gleich aufgebaut: Die Außenhaut, die sogenannte Brustimplantat-Hülle besteht aus festem Silikon. In das Innere wird dann je nach Wunsch, Bedarf und Geldbeutel eine Kochsalzlösung oder Silikon gefüllt.

Silikonimplantate der 4. Generation

Brustvergrößerung Gefahren

Implantate der 4. Generation sind deutlich sicherer

Der Vorteil im Vergleich zu den älteren Implantaten der sogenannten 2. Generation mit flüssigem Silikon liegt ab der 4. Generation bei Silikonfüllungen mit zäh fließendem Silikon oder gar nicht mehr fließfähigem Gel. Damit ist eine deutlich höhere Sicherheit vor dem Auslaufen gegeben. Denn die höhere Konsistenz des Silikongels verhindert bei einem Defekt des Implantats die gefürchtete und schnelle Verbreitung des Gels im Körper. Außerdem ist eine gute Ausformung gewährleistet. Die Brüste sehen auch in der Bewegung ganz natürlich aus.

Ebenso ist der Festigkeitsgrad der Implantate auf die persönlichen Bedürfnisse und Ansprüche der Frau abstimmbar. Die Patientin sollte hier unbedingt mit ihrem Chirurgen über die verschiedenen Möglichkeiten sprechen. Denn nach der Operation geht es zwar hauptsächlich um größere Brüste, aber auch um das damit verbundene und erhoffte Wohl- und Glücksgefühl. Und dass macht sich dann auch im Portemonnaie bemerkbar: Gute Silikonimplantate sind deutlich teurer als mit Kochsalz gefüllte Implantate.

Lebenslange Garantie auf die Implantate

Arztempfehlung: Dr. Sonja A. Meier ist spezialisiert auf Brustoperationen, insbesondere Brustvergrößerungen. In ihrer Praxis Clinic Plastica in Winterthur im Kanton Zürich bietet sie neben Brustvergrößerungen die komplette Palette der Schönheitsoperationen. Zusätzlich gibt es für viele “Problemchen” auch non-invasive Behandlungen.

Qualitativ hochwertige Silikonimplantate erfüllen heute immer die medizinischen EU-Richtlinien. Außerdem sind sie mit dem CE-Zeichen für Medizinprodukte gekennzeichnet. Seriöse Firmen und Chirurgen versprechen eine lebenslange Produkt-Garantie. Wenn die Patientin auf diese Dinge achtet, hat sie zumindest einen relativen Schutz vor Pfusch und Quacksalbern.