Besonders für Frauen ist die Ästhetik ihres Pos von großer Bedeutung. Als Schönheitsideal gilt ein runder und vor allem straffer Po. Frauen, die durch den Alterungsprozess oder nach einer Gewichtsabnahme einen hängenden Po haben, können eine Gesäßstraffung vornehmen, um wieder rundum glücklich mit ihrem Körper zu sein.

Definition

Die Gesäßstraffung fällt unter die Kategorie der plastischen Chirurgie. Dabei wird Haut- und Fettgewebe am Po entfernt. Während des Eingriffes können Silikonimplantate eingesetzt werden, um das Povolumen zu vergrößern. Je nach Fall, kann es vorkommen, dass kein Gewebe entfernt werden kann und die Implantate eingesetzt werden müssen, um die Straffung der Haut zu erreichen. Als Volumenersatz kann auch Eigenfett eingesetzt werden, welches an anderen Körperstellen durch Fettabsaugung gewonnen wird.

Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Durch einen Schnitt in der Gesäßfalte wird die überschüssige Haut entfernt. Die Narbe ist kaum zu sehen, da sie sich ja wie bereits erwähnt in der Pofalte befindet. Nachdem der Überschuss an Haut entfernt wurde, wird bereits vorhandenes Fettgewebe, welches in der Tiefe liegt, modelliert und anschließend vernäht. Je nach Eingriff kann es notwendig sein zwei Tage in der Klinik zu bleiben. Die Operation an sich dauert 2 bis 3 Stunden. Sport ist im Anschluss acht Wochen lang ein absolutes Tabu, und auch auf Sonneneinstrahlung muss man vier Wochen lang verzichten.

Ablauf einer Postraffung

Der erste Schnitt wird am Übergang zum Lendenbereich, oberhalb des Gesäßmuskels angesetzt. Dort wird dann überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt. Die Wunddrainage, die anschließend angebracht wird, sorgt dafür, dass das Wundsekret ablaufen kann. Die Drainage kann ein paar Tage nach der Operation entfernt werden. Vernäht wird die Wunde in einzelnen Schichten. Es existiert auch eine weniger imposante Art der Postraffung. Beim Mini-Polifting werden kürzere, geschwungene Schnitte durchgeführt, die nach außen hin verlaufen. Eine akribisch durchgeführte Nachsorge ist für ein gelungenes Ergebnis der Operation absolut notwendig. Die Nähte dürfen auf keinen Fall unter Spannung stehen. Dies kann durch zu viel Bewegung passieren. Bettruhe ist demnach sehr wichtig, ansonsten können die Nähte reißen und die Wundheilung hinauszögern. Zur Vorsorge wird das Tragen von Kompressionswäsche empfohlen sowie das Einnehmen von Antibiotika. Die Nachsorge kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Welche Kosten entstehen bei einem Eingriff?

Eine Postraffung kostet zwischen 3000 und 7000 Euro. Besonders günstige Angebote finden sich in ausländischen Kliniken. Vor dem Eingriff sollte in jedem Fall eine ausführliche Beratung stattfinden. Patienten sollten über die Narkose, den Verlauf der Operation, die Nachbehandlung und die Risiken im Bilde sein, die bei einem solchen Eingriff entstehen können. Es lohnt sich vor der Operation schon an der Straffung des Pos zu arbeiten. Dabei helfen gesunde Ernährung, Cremes und natürlich Sport. Es gibt sehr gezielte Übungen, die gerade den Po schnell und zielsicher auf Vordermann bringen. Cremes wirken zwar keine Wunder, aber die Massage die beim Auftragen stattfindet, regt die Durchblutung an und fördert somit den Straffungsprozess.