Ästhetisch die Konturen verändern, um die Schönheit hervorzuheben, ist in der plastischen Chirurgie mit dem Laserverfahren möglich. Ein Operationsmesser mit energiereicher Strahlung und präzisester, berührungsloser Distinktion. Die epochalen Resultate sind eine Synergie aus ärztlicher Kunst und fortschrittlichster Technologie. Jeder Eingriff und dessen Ergebnis ist ein Unikat, wie der Patient selbst. Wir kommunizieren über unsere Außenwirkung, denn diese ist die Visitenkarte und Ausdruck unserer Persönlichkeit. Wie zitierte Wolfgang von Goethe so treffend. „Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast“.

Ein Spektrum der Moderne die Laserchirurgie

Gebündelte Lichtstrahlen werden mit einem hohen Energiegehalt erzeugt. Somit ist eine explizite chirurgische Maßnahme, wie Schneiden, Abtragen und Stillen einer Blutung, schon lange kein Novum mehr. Ohne Skalpell und aufgrund der Spezialisierung der Techniken, werden durch die Laserchirurgie Schönheitseingriffe nicht nur sicherer, sondern auch schonender. Die Laser treffen punktgenau in sehr kurzen Sequenzen auf das Gewebe ein. Ein minimal-invasiver Eingriff, der mit bestimmten Lichtwellenleitern und Wellenlängen optional analytisch, ein hohes Maß an Sicherheit bringt. Die speziellen Strahlenparameter werden im Bereich von Weich- und Hartgewebe eingesetzt. Die gewebespezifischen Laser sind messerscharf und können Muskeln, Nerven und selbst Knochen durchtrennen. Heute kommen zwei Laserarten zum Einsatz. Der C02-Laser sowie der Erbium-Yag-Laser. Sie haben beide die fast gleichen Einsatzgebiete, jedoch dient der Erbium-Laser zusätzlich zum Schneiden und Abtragen. Plastische Chirurgen verwenden diese Technik bei

Das sind die großen Gebiete in der Laserchirurgie im plastischen Bereich.

Verfahren und Anwendung

Wer schön sein will, muss heute nicht mehr leiden. Das Verfahren des C02-Lasers ist auf Kohlendioxid ausgerichtet. Es ist fein steuerbar und in der Behandlung der Hautverschönerung nicht mehr wegzudenken. Das sogenannte Laser Skin Resurfacing, lässt Narben und Falten verschwinden. Der große Vorzug ist das gewebeschonende Verfahren und die schnelle Heilung. Die filigrane Methode ersetzt zusehend herkömmliche Operationen.

Die oberen Hautschichten werden mit dem Erbium-Laser achtsam verdampft. Dies ist die Weiterentwicklung gegenüber dem C02-Laser. Die Hautoberfläche wird aufgrund der speziellen Wellenlänge ohne thermische Begleitschäden abgetragen. Somit ist ein Narbenrisiko und eine Wundheilungsstörung fast auszuschließen.

Beide Laserarten unterstützen den erfahrenen Operateur und sind zum Wohle des Patienten eine Bereicherung, im minimal-invasiven, chirurgischen Fachgebiet.

Operation und Nachbehandlung

Jeder Operation geht ein Beratungsgespräch voraus, indem auf die Wünsche aber auch Ängste des Patienten eingegangen werden. Zugleich werden der Verlauf, aber auch die Risiken sowie die Anamnese eingehend besprochen.
Als Patient hat man viele Fragen, diese sollten ausführlich erörtert werden.

Wann kommt die Laserchirurgie zum Einsatz?

Mit ihren energiereichen Impulsen ist die Laserchirurgie in der Anti-Aging-Behandlung nicht mehr wegzudenken. Doch Laser reduzieren nicht nur Falten und lassen Narben verblassen.

Ihr Spektrum ist vielschichtig: Entfernung von Schlupflidern und Tränensäcken, Keratosen (krankhafte Veränderungen der Haut), Muttermalen, Altersflecken, Warzen, Aknenarben, Milien (Grieskörner) und Besenreiser.

Wie lange dauert der Eingriff?

Dies kommt auf das Vorhaben an. Kurz erklärt, können je nach Behandlungsregion 15 bis 60 Minuten eingeplant werden. Das betrifft insbesondere den Bereich der Mund-, Wangen- und Augenregion. Diese erfolgen entweder unter Vollnarkose, örtlicher Betäubung oder im Dämmerschlaf.

Nachbehandlung und dann?

Einen hohen Stellenwert haben die Nachbehandlungen. Sie zeigen das positive Ergebnis der Laserchirurgie. Wundheilungsstörungen und Narbenbildungen kommen bei der Lasermethode eher seltener vor und können im Hautbereich durch Eincremen verhindert und geheilt werden. Die Nachsorge ist ein wichtiger Aspekt, der das Resultat modernster Lasertechnik zusätzlich verbessert.

Die Vorteile der Laserchirurgie

Durch das Koagulieren der Hitze kann der Laser nicht nur schneiden, sondern zugleich Gefäße verschließen und veröden. Mit dem Skalpell können dagegen nur kegelförmige Schnitte ausgeführt werden, der Laser ist multipel einsatzbereit. Auch ist die Präzision wie beim Laser nicht gegeben. Ein Skalpell arbeitet immer blutig, ein Laser nicht. Er erzielt durch seine hohe Energie und punktgenaue Anwendung die besten Effekte. Schonend – patientenorientiert – nebenwirkungsarm. Der Patient verspürt nach der Behandlung einen sofort sichtbaren Erfolg und weniger Schmerzen.